Ostern 2020


Ostermontag:


Ostersonntag:

Gedanken zur Osterkerze 2020:

 

Gerettet aus dem Tod

Wer auf unsere Osterkerze schaut, wird eingeladen zu einer Reise durch die Bibel. Unten links beginnt die Reise mit dem Blick auf die Arche Noah, führt über das Kreuz und endet oben rechts mit dem Blick auf den auferstandenen Christus.

In der Osternacht werden wir durch die Lesungen aus dem Alten Testament hingeführt zum österlichen Geheimnis, das uns dann in den Evangelien und in den Apostelbriefen bezeugt wird. Es geht in den Lesungen immer um Leben und Tod, um Verlorenheit und Rettung. Dieses Thema zieht sich nicht nur wie ein roter Faden durch die Bibel, sondern durch unsere ganze Existenz.

Immer wieder hat Gott mit uns Menschen einen neuen Anfang gemacht. Und zwar deshalb, weil die Menschen sich selbst immer wieder ihre Lebensgrundlage zerstört haben.

„Sünde“ nennt das die Bibel: ein Verhalten, durch das wir unserem Lebensauftrag von Gott nicht gerecht werden. Ein Lebensstil, in dem wir der Liebe nicht gerecht werden, die Gott uns schenkt, um sie weiterschenken zu können. Wer getrennt von Gottes Liebe lebt, der ist tot, der hat nichts mehr an sich, was Leben spendet und dem Leben dient.

Wenn Gott aus dem Tod rettet, dann tut er es dadurch, dass er Menschen immer wieder neu seine Freundschaft, seine Liebe, sein Leben anbietet. Die Arche Noah ist dafür ein frühes biblisches Bild: „Arche“ bedeutet Anfang, Ursprung. Gott setzt einen neuen Anfang mit Noah, der bereit war, sich auf das Lebensangebot Gottes einzulassen.

Und Noah bekommt Verantwortung für die Schöpfung übertragen: er soll dafür sorgen, dass das Leben wieder blühen kann. Der Regenbogen wird zum sichtbaren Zeichen dafür, dass Gott die Welt nicht aufgibt.

Die endgültige Rettung aus dem Tod feiern wir Christen an Ostern. Gott hat sich in Jesus voll und ganz auf die Seite der Menschen gestellt. Er selbst ist Mensch geworden. Und er hat das Menschsein mit allen Höhen und Tiefen durchlebt bis hinein in den Tod. Alles hat Jesus mit uns geteilt, alles, außer der Sünde. Nie hat er sich von seinem Vater im Himmel getrennt. Nie hat er seine Liebe zurückgewiesen – und dadurch konnte er ein neues Leben möglich machen für alle, die an ihn glauben und seinem Lebensweg folgen.

Zwischen der Arche und dem Auferstandenen steht das Kreuz mit seinen Nägeln, die an die Wunden Jesu erinnern. Erlösung geschieht nicht am Leid vorbei, sondern durch das Leid hindurch. Wo neues Leben aufblühen soll, muss das alte Leben sterben. Das Kreuz ist für uns Christen die rettende Arche in unserem Leben, oder, wie es in einem Hymnus heißt: „Die Planke, die uns rettet aus dem Schiffbruch dieser Zeit.“

Steigen wir ein in die Arche, die uns ins Leben bringt: in den Glauben an den auferstandenen Sohn Gottes, der uns aus dem Tod gerettet hat, indem er Gott und Mensch für immer und ewig miteinander verbunden hat. Steigen wir ein in das Leben!

 

Frohe Ostern!

 

Ihr

Pfarrer Dieter Zitzler

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Bilder von Honsolgen:

Bilder von Hausen:

Singt dem Herrn ein neues Lied:

 

Sie sind vielleicht nicht so bekannt wie „O du fröhliche“ oder „Stille Nacht“, aber auch Osterlieder haben ihren ganz eigenen Klang. „Jesus lebt“ ist eine schmetternde Hymne der Osterbot-schaft im katholischen Gotteslob genauso wie im evangelischen Gesang-buch (wenn auch mit unterschiedlichen Melodien). „Wir wollen alle fröhlich sein in dieser österlichen Zeit“, gehört auch zu den Klassikern des Osterfestes und viele andere Lieder, die, oft in einem Tanzrhythmus geschrieben, leicht und zugleich festlich gesungen werden können.

In diesem Jahr wird in den Kirchen Stille herrschen. Unsere Gemeinden werden keine jubelnden Osterlieder singen. Vielleicht ist das dieses Jahr auch ehrlicher. Über den besiegten Tod an Ostern lässt sich leicht singen, solange der Tod nur eine theoretische Möglichkeit ist, die ich noch gut aus meinem Leben heraushalten kann. Aber wie klingen die Lieder, wenn der Tod konkret wird, wenn Menschen Angst um ihr Leben haben? Die Anzahl der Toten, die an den Folgen des Coronavirus gestorben sind, gehört inzwischen zu den täglichen Meldungen. Das macht uns betroffen, weil es so nahe ist. Die unzähligen Toten, die es jeden Tag in dieser Welt gibt, die beispielsweise an Hunger sterben, sind dagegen weit weg.

Vielleicht ist es gut, wenn wir in diesem Jahr ruhiger Ostern feiern. Die Ostererzäh-lungen der Bibel schildern auch alles in einem sehr leisen, vorsichtigen und tastenden Ton. Da gibt es kein Hollywood-Finale mit theatralischer Filmmusik, bei der Jesus dem Grab entsteigt und in einem zu Herzen gehenden Schlussbild erklärt: „Alles wird gut!“

Jesu Tod war der grausame Ernstfall des Todes. Leiden, Folter, Qual, Zweifel, Todes-angst – nichts ist ihm erspart geblieben. Und das alles wird nicht einfach weggejubelt am dritten Tag.

„Er ist nicht hier“, das ist die zaghafte Osterbotschaft an die Frauen (Mk 16,6). „Geht zurück nach Galiläa, geht dahin, wo alles begonnen hat und ihr werdet ihn finden“, wird ihnen gesagt. Vor allem im Markusevangelium ist das eine spannende Klammer: Jesus beginnt sein Wirken in Galiläa (Mk 1,14). Und dorthin schicken die Engel am Grab Jesu die Frauen und die Jünger wieder zurück (Mk 16,7). Für den Leser des Evangeliums heißt das: Wenn du hinten bei der Auferstehung angekommen bist, dann fange wieder vorne an zu lesen. Beginne wieder Jesus zu begegnen in seinen Worten und Taten, damit du seine Lebendigkeit spüren kannst. 

Ostern kann man feiern, aber es muss vor allem im Alltag entdeckt werden. Man kann Osterlieder singen, aber es kommt darauf an, dass die Beziehung zu Jesus wächst, von dem wir glauben, dass er uns nahe ist, weil er lebt.

Der Tod ist durch Ostern nicht verschwunden, nicht die Angst, nicht die Trauer und auch nicht die Hoffnungslosigkeit. Aber seit Ostern gilt: Der Sohn Gottes hat all das überwunden, er kennt das alles, er versteht uns, aber er ist darin nicht zu finden. Bei Tod, Trauer und Angst müssen wir nicht stehen bleiben. Wir müssen keine Jubellieder singen, die unehrlich wären, aber es muss uns auch nicht die Sprache verschlagen. Wir dürfen die leisen Töne der Osterbotschaft anschlagen, die uns zaghaft ahnen lassen: All das, was uns oft überwältigt und gefangen nimmt, ist nicht Gott! Es gibt einen, der größer ist. Einen der herausführt ans Licht. Einen, der uns lehrt, ein neues Lied zu singen: Das Lied vom Leben, von der Hoffnung und von der Liebe, die den Tod überwunden hat.

Manchmal fällt es uns nicht schwer, das zu glauben. Dann können wir voller Freude in die Osterlieder einstimmen. 

Aber es kann auch sein, dass wir manchmal wieder „zurück nach Galiläa“ müssen, zurück an den Anfang unserer Beziehung mit Jesus, um das leise Lied der österlichen Hoffnung anklingen lassen zu können.

Die Erinnerung an die Taufe gehört zur Feier der Osternacht, weil die Taufe der Anfang dieser Beziehung ist, durch die uns Leben mit Zukunft möglich wird.

Die Osterkerze erinnert an unsere Taufkerze. Vielleicht haben Sie ihre Taufkerze noch zur Hand. Oder es steht eine Osterkerze auf Ihrem Tisch. Zünden Sie die Kerze an diesen Ostertagen doch einfach mal wieder mit dem Gedanken an, dass Ostern nur dann mehr ist als eine historische Erinnerung, wenn die eigene Beziehung zu Jesus wieder auflebt.

In einem Osterlied im evangelischen Gesangbuch (Nr. 558) heißt es: „Ich hör die Botschaft: Jesus lebt! Doch ich seh ich nur: Die Welt erbebt, weil Krankheit herrscht und Tod und Krieg. Wo find ich Jesu Ostersieg? Herr, steh mir bei!“

Ein ehrliches Osterlied, wie ich finde. Ich wünsche uns, dass wir lernen, neue Lieder zu singen, in denen unser Osterglaube anklingt. Osterlieder, die vielleicht ganz still davon singen, dass wir Jesu Ostersieg nur finden, wenn wir ihn finden, wenn wir mit ihm leben.

 

Gesegnete Ostertage wünsche ich Ihnen!

 

Ihr Pfarrer Dieter Zitzler


Karsamstag:


Karfreitag:

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Gedanken zum Karfreitag - 

Das passende Kreuz:

 

Kennen Sie das: man sucht nach dem passenden Kreuz, für die neue Wohnung oder als Geschenk für andere? Es soll irgendwie „passen“ – zum Stil, zur Einrichtung, zum Geschmack, zum Typen. Manchmal, wenn ich mich selber dabei erwische, nach diesen Kriterien ein Kreuz auszusuchen, erschrecke ich über mich selber. Was ist aus diesem Schreckens-zeichen des Kreuzes bei uns geworden? Ein Kunstgegenstand, ein Schmuckstück, Dekoration. Nicht nur, ich weiß. Es ist für viele, Gott sei Dank, immer noch auch ein Erinnerungszeichen an die Erlösungstat Gottes.

Aber wie leicht kann das vergessen werden!

Da war mal einer, der konnte sich sein Kreuz nicht aussuchen. Es war schlicht aus Holz. Nicht vergoldet, nicht mit Perlen verziert, ohne besondere Gestaltung. Er selber war es, der das Kreuz zu etwas Besonderem gemacht hat, indem er es getragen hat, indem er sich an dieses Kreuz schlagen ließ, indem er an diesem Kreuz starb.

Wie Jesus ging und geht es allen Menschen: wir können uns unser Kreuz nicht aussuchen. Wir werden nicht gefragt, ob es uns gefällt oder ob es zu uns passt. Es ist einfach da. In manchen Zeiten drückender als in anderen. 

Jesus war es, der aus einem Holzkreuz, dem Todesgerät, an dem so viele Menschen sterben mussten, etwas Besonderes machte. Aus dem Werkzeug des Todes wurde ein „Werkzeug“ der Erlösung aus dem Tod. Aus dem Inbegriff von Hass, Gewalt und Verachtung wurde für uns der Inbegriff der Liebe Gottes, die bis zum Äußersten geht.

Weil alle Menschen ihr Kreuz zu tragen haben, weil alle Menschen auf den Tod zugehen, darum hat auch der Gott, der Mensch geworden ist, das Kreuz getragen und den Tod durchlitten.

Ob unsere Kreuze nur Schicksal sind oder etwas verändern können, das liegt an uns. Wir sind es, die aus dem eigenen Kreuz etwas Besonderes machen können, so, wie es damals Jesus getan hat. Und das ist vielleicht die größte Herausforderung unseres Glaubens. 

Aber es geschieht immer wieder: Wenn aus unserer Trauer nicht einfach nur Verzweiflung wird, sondern sie uns zu Menschen macht, die feinfühlig werden und lernen, das Herz anderer Menschen zu verstehen.

Wenn wir Krankheiten nicht einfach als Schicksal hinnehmen, sondern zu starken Menschen werden, die anderen helfen, den Wert der Gesundheit schätzen zu lernen.

Wenn wir Misserfolge nicht nur als Niederlagen sehen, sondern sie als Lebenshilfe für uns und andere zu deuten lernen.

Leicht ist das nicht. Und oft genug liegt Menschen, die an ihrem Kreuz leiden, die Frage Jesu auf den Lippen: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“  Dieses letzte Wort Jesu am Kreuz hat sich uns tief eingeprägt. Vielleicht, weil wir es so gut nachvollziehen können. Die scheinbare Gottverlassenheit Jesu – es ist vielleicht der schwierigste und doch auch der verständlichste Satz des Neuen Testaments.

Psalm 22 beginnt mit dieser drängen Frage nach der Gegenwart Gottes. Jesus wird diesen Psalm gebetet haben. Am Ende dieses Psalms, in dem der Beter sein Leid Gott vor Augen stellt, in dem er aber auch beginnt, sich daran zu erinnern, dass Gottes rettende Hilfe auch für ihn im Leben schon erfahrbar war, steht das Vertrauen in die Gegenwart Gottes. Es ist ein langer Weg, um zu diesem Vertrauen zu finden.

Nur im Markus- und im Matthäusevangelium sind die letzten Worte Jesu im Anfangsvers dieses Psalms zusammengefasst. Im Lukasevangelium sind die letzten Worte Jesu: „Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist.“ (Lk 23,46). Und im Johannesevangelium stirbt Jesus mit den Worten: „Es ist vollbracht.“ (Joh 19,30).

Ob auch diese Worte zu den unseren werden können, wenn wir am Ende mit unserer Kraft sind? - Es wäre ein Geschenk.

Niemand kann sich sein Kreuz aussuchen. Aber wie wir mit unserem Kreuz umgehen, das liegt, bei aller Ohnmacht, in unserer Hand. Wie schon gesagt: Für mich liegt darin die größte Herausforderung unseres Glaubens.

Und wenn wir wieder einmal in einem Geschäft auf der Suche nach einem passenden Kreuz sind, dann könnten wir nachdenklich werden: vielleicht gibt es tatsächlich das Kreuz, das zu mir passt. Weil nur ich es bin, der daraus etwas Besonderes machen kann durch den Glauben an den leidenden Sohn Gottes.

 

Einen gesegneten Karfreitag wünsche ich Ihnen!

 

Ihr

Pfarrer Dieter Zitzler


Gründonnerstag:

Gedanken zum Gründonnerstag -

Eucharistie einmal anders:

 

Der Gründonnerstag ist der Tag, der an die Einsetzung der Eucharistie erinnert. Das letzte Abendmahl war ein Ereignis, das für uns Christen bis heute verspricht: Christus bleibt in unserer Mitte, er verbindet sich mit uns, damit wir mit ihm und untereinander verbunden sind. Es war ein Mahl in der Gemeinschaft seiner Apostel. Und alle waren da. Es war kein „Dinner für one“. 

Was uns in diesen Wochen deutlich wird, ist, dass Kommunion, Gemeinschaft, wohl wirklich ein tragendes Fundament unseres Glaubens ist. Wie oft benutzen wir dieses Wort, ohne es wirklich ernst zu nehmen? Viele verlassen sich darauf, dass andere die Gemeinschaft schon am Leben erhalten werden, um sich dann einklinken zu können, wenn man selber diese Gemeinschaft braucht. Jetzt ist sie schlagartig weg, die konkrete Gemeinschaft der Menschen, die zusammen beten, feiern oder auch gemeinsam trauern.

Kommunion verbindet. Darin liegt das Geschenk Jesu beim Mahl mit seinen Jüngern. Es ist ein Abschiedsmahl, aber gleichzeitig auch ein Mahl das deutlich macht: Es wird kein Abschied für immer sein. Die Art der Gemeinschaft wird sich ändern, aber die Gegenwart Jesu bleibt Realität für immer.

Um den Altar können wir uns in diesem Jahr am Gründonnerstag nicht versammeln. Aber vielleicht sitzen Sie zuhause an einem Tisch. Dann wäre es schön, gemeinsam die Erzählung vom Letzten Abendmahl zu lesen (z. B. Lk 22,14-23), vielleicht auch bewusst ein Stück Brot zu teilen und sich darüber auszutauschen, was uns die Gemeinschaft in der Familie bedeutet und was uns die Gemeinschaft mit Jesus bedeutet.

Vielleicht sind Sie aber auch allein zuhause und vermissen seit Tagen den Besuch vertrauter Menschen oder auch den Besuch der Gottesdienste. Denn da geht es ja auch um die Begegnung mit anderen Menschen. Aber immerhin: auch Ihnen steht das Wort Gottes offen. Sie können sich im Lesen des Abendmahlsberichts einreihen in die Gemeinschaft derer, die heute an dieses Ereignis denken.

Die Kommunion, die Gemeinschaft mit Jesus in der Eucharistie können wir jetzt nicht gemeinsam feiern. Da könnte uns helfen, darauf zu achten, welches Evangelium die Liturgie jedes Jahr für den Gründonnerstag vorsieht. Da wird nämlich nicht einer der Abendmahlsberichte aus dem Markus-, Matthäus- oder Lukasevangelium gelesen, sondern der Abendmahlsbericht aus dem Johannesevangelium (Joh 13,1-20). Darin fehlen die uns vertrauten Worte Jesu über Brot und Wein. Johannes schildert Eucharistie und Kommunion anders: er erzählt von der Fußwaschung, die Jesus an seinen Jüngern vollzieht. Was Brot und Wein als Zeichen in die Wirklichkeit holen, macht die Fußwaschung leibhaftig erfahrbar: Jesus lebt, um sich aus Liebe zu uns zum Diener aller zu machen. Leben in der Nachfolge Jesu verlangt diese Dienstbereitschaft. Nur so wird echte Gemeinschaft möglich.

Kommunion ist für uns Christen sicher in erster Linie auch der Empfang der eucharistischen Gaben. Aber sie ist auch mehr. Sie wird immer dann konkret, wenn wir aus Verbundenheit mit Jesus bereit sind, dem Leben anderer zu dienen.

Jeder von uns ist in der gegenwärtigen Lage dazu aufgefordert: indem wir einander durch den nötigen Abstand schützen, indem wir denen helfen, die alleine nicht einkaufen können, indem wir die nicht aus dem Blick verlieren, die jetzt in finanzielle Engpässe geraten, indem wir unserer Arbeit nachgehen, die manchmal heraus-fordernder und ermüdender sein kann als in Zeiten ohne Coronakrise.

Der Evangelist Johannes würde uns vielleicht sagen: Ihr seid gar nicht so weit entfernt von dem, was wir in der Eucharistie feiern. Ihr seid mitten drin in der Kommunion, der Gemeinschaft mit Jesus, die euch zu einer Gemeinschaft macht, in der es nicht um den eigenen Vorteil, sondern um das Wohl des anderen geht.

Vielleicht ist es in diesem Jahr unsere Aufgabe als Christen, auf diese Art die Eucharistie zu feiern, unsere Gemeinschaft mit Christus zu erleben und zu bezeugen.

 

Ihr

Pfarrer Dieter Zitzler


Palmsonntag:


Bildquellen: wenn nicht anderweitig angegeben - Lothar Rid