Berichte und Aktuelles aus den Pfarreien



Romwallfahrt der Ministranten:

 

49 Ministranten aus Buchloe, Lindenberg, Hausen und Honsolgen haben sich vergangenen Sonntag in den frühen Morgenstunden mit dem Bus auf den Weg nach Rom gemacht. Zusammen mit Benefiziat Sebastian Schmidt erkundeten sie eine Woche lang die ewige Stadt.

 

Bei der alle vier Jahre stattfindenden Ministrantenwallfahrt machen über 60.000 Ministranten aus aller Welt, von Deutschland über Kroatien bis Australien, Rom unsicher. Dank ihrer knall-pinken T-Shirts verloren sich die Buchloer Minis auch in dieser großen Menge nicht - und zogen einige Aufmerksamkeit auf sich.

Ihr erster Weg führte sie in den Vatikan zum Petersplatz. Die 50 Wallfahrer reihten sich in die lange Schlange ein, um die Kuppel des Petersdoms zu erklimmen. Für den Aufstieg über mehr als 550 immer steiler und enger werdenden Stufen bei über 36 Grad wurden die Messdiener mit dem Ausblick auf die römische Hauptstadt, ihre sieben Hügel, den Tiber, den Petersplatz und die Vatikanischen Gärten belohnt. Neben dem Dom besuchten die „Buchloer Flamingos“ die bekanntesten Sehenswürdigkeiten: Engelsburg, Spanische Treppe, Trevi-Brunnen, Pantheon und außerdem einige Kirchen wie die Lateran Basilika.

Wer so viel läuft, hat sich eine Abkühlung verdient. In der „besten Eisdiele Roms“ stärkten sich die Minis für das Highlight ihrer Wallfahrt: die Audienz mit Papst Franziskus.

 

Alle 60.000 Minis versammelten sich auf dem Petersplatz und warteten in der prallen Nachmittagssonne gemeinsam auf die Ankunft des Heiligen Vaters. Mit dem Mottolied der Wallfahrt, „Suche den Frieden und jage ihm nach“, begrüßte die Menge den Papst. Ganz vorne mit dabei: die Minis aus der Buchloer Pfarreiengemeinschaft. Mit viel Glück und langem Anstehen konnten sie einen Platz in der ersten Reihe, direkt vor dem Papst, ergattern und ihn so ganz aus der Nähe erleben. Nach einigen Runden mit dem „Papamobil“ beantwortete Papst Franziskus Glaubensfragen der Ministranten, sang und betete mit der begeisterten Menge. Gemeinsam feierten sie den Glauben, weil Jesus lebt – Halleluja. Denn immer wenn auf den Stufen des Petersplatzes die Worte „weil Jesus lebt“ fielen, rief die Menge auf dem Petersplatz zur Antwort „Halleluja!“.

 

Zur Erholung von der Hitze der Stadt verbrachte „Team Pink“ den nächsten Tag am Meer von Ostia – Sonnenbrand vorprogrammiert. Donnerstag reisten die Ministranten in die Albaner Berge und statten dem Castel Gandolfo, der Sommerresidenz des Papstes, und dem Albaner See einen Besuch ab. Nach einem Gottesdienst mit den anderen 2.300 Ministranten aus der Diözese Augsburg und den noch fehlenden Sehenswürdigkeiten wie Katakomben, Kolosseum und Forum Romanum machten sich die 50 Wallfahrer am Samstag – müde aber mit vielen schönen Erlebnissen im Gepäck – auf den Rückweg in die Gennachstadt. Sie freuen sich über die kühlen deutschen Temperaturen, aber auch auf die nächste Ministrantenromwallfahrt 2022 – weil Jesus lebt, Halleluja!

Bildquelle / Textquelle: Monika Bögle


Take me to Roma - Das Konzert der PG-Minis:


Firmung 2018 - Dankandacht:


Zeit, Geduld und Vertrauen - 

26 Jubelpaare feiern im Haus der Begegnung ihr Ehejubiläum

 

Für den Arbeitskreis „Ehe und Familie“ der Pfarreiengemeinschaft war es ein auch kleines Jubiläum, denn seit nunmehr 10 Jahren wird zum Dankgottesdient für Ehejubilare geladen. Heuer konnte Stadtpfarrer Reinhold Lappat am vergangenen Sonntag 26 Jubelpaare begrüßen, deren Jubiläen von der „Gläsernen Hochzeit“ (15 Jahre) bis zur „Goldenen Hochzeit“ (50 Jahre) reichten. Sie alle kamen, um dankbar auf eine gemeinsame Zeit zurückzublicken.

 

In den Mittelpunkt seiner Predigt stellte Lappat das Reich-Gottes-Gleichnis vom Senfkorn, wo großes Wachstum aus kleinen Anfängen thematisiert wird. Und dies ohne das Dazutun des Sämanns. So sehe der Geistliche auch eine Ehe. Am Anfang müsse man sich trauen, was auch das Wort Trauung zum Ausdruck brächte. Dann gelte es immer wieder etwas auszusäen und Gaben einzubringen. Und schließlich bräuchte man viel Zeit, Geduld und Vertrauen – auch Gottvertrauen, denn alles können nicht selbst gemacht werden.

 

In guter Tradition segnete Lappat anschließend die Paare von neuem. Wie bei ihrer Trauung vor vielen Jahren standen die Eheleute auf und reichten sich die rechte Hand. Mit dem Segen legten sie alles in Gottes Hand: Gesätes, Gewachsenes und Zukünftiges. Passend dazu rundete der Kolpingchor „Chorisma“ mit dem Lied „Das ganze volle Leben“ von Kathi Stimmer-Salzeder die Segnung ab. Es erzählte vom gemeinsamen Leben, wo einer den anderen braucht und in Gottes Hand alles Same sein darf.

 

Zum anschließenden Umtrunk hatte der Arbeitskreis „Ehe und Familie“ ein kleines Büfett vorbereitet. Außerdem gab es für die Jubilare selbstgemachte Marmelade als Erinnerungsgeschenkt. Und wie damals durfte der Brautwalzer nicht fehlen, deshalb gab Ludwig Städele mit seinem Akkordeon den Schneewalzer zum Besten.

 

Der AK Ehe und Familie bedankt sich ganz herzlich für die rege Teilnahme. 

Ein kostenloses Erinnerungsfoto an diesen Tag können die Jubilare ab Mittwoch, den 27.06.2018 im Pfarrbüro abholen.

Bild- und Textquelle: Franz Nusser



Möchten Sie alte Artikel von unserer Pfarreiengemeinschaft Seite lesen?

Dann stöbern Sie einfach in unserem Archiv.

Bildquelle: Pixabay


Bildquellen: wenn nicht anderweitig angegeben - Lothar Rid