Geistlicher Impuls




ALTES – NEUES:

Altes bleibt bestehen –

Neues wird integriert

Altes erzählt von vergangener Zeit – Neues eröffnet einen anderen Blick

Altes ist welk und zerfallen – es erblüht von Neuem

Altes ist von unschätzbarem Wert – Neues blitzt und glänzt

Altes hat sich bewährt – Neues wird prüfend begutachtet

Altes liegt hinter uns – Neues liegt vor uns

Zufrieden zurückschauen – Gespannt nach vorne blicken

Auf Wiedersehen altes Jahr – Grüß Gott dem Neuen.

 

Text: Christian Öxler, Bischöfliches Seelsorgeamt, Leiter Seelsorge in den Generationen




Schubladen lüften: 

 

Schubladen: 

zum Sortieren sinnvoll 

für Menschen zu eng 

erst recht für Gott

nicht nur, wenn’s klemmt: 

festgefahrene Meinungen prüfen 

Denkschubladen und 

Herzenskammern lüften

 

Text: Angelika Mancher, Leiterin Abt. Kranken- und Krankenhausseelsorge

Bildquelle: Pixabay


Liebe Pfarrgemeinden,

am 24. Juni werden 59 junge Menschen aus den PG´s Buchloe und Lamerdingen das heilige Sakrament der Firmung empfangen. Dieser besondere Tag muss gut vorbereitet werden.

In den vergangenen 6 Monaten haben die Jugendlichen aus dem SAJ zusammen mit mir genau dies getan. Auf den „letzten Metern“ sind Sie alle nun gefragt:

Ich bitte Sie herzlichst diese jungen Menschen in Ihre Gebete einzuschließen und um die Gaben des Heiligen Geistes für sie zu bitten. Das angefügte Gebet soll Ihnen eine Hilfe sein:

 

GOTT, unser VATER,

Du willst im Sakrament der Firmung

den jungen Menschen die Kraft deines GEISTES schenken.

ER eint deine Kirche und macht sie heil,

damit sie Zeugnis geben kann

von CHRISTI Liebe, von seinem Tod und seiner Auferstehung.

Hilf unseren Firmlingen,

lebendige Glieder deiner Kirche zu sein,

damit CHRISTUS mit seinem GEIST

unser Denken, Reden und Tun bestimme.

Hilf uns, den Menschen zu dienen,

wie JESUS uns das vorgelebt hat:

ER, der für uns lebt mit DIR im Heiligen GEIST in alle Ewigkeit.

Amen

 

Ab dem 15. Juni werden wir in jeder Hl. Messe um den Heiligen Geist für unsere Firmlinge bitten. Ein herzliches Vergelt´s Gott für Ihr begleitendes Gebet.

 

Ihr Benefiziat Sebastian Schmidt

 

Bild: Martin Manigatterer
In: Pfarrbriefservice.de


Liebe Mitchristen,
liebe Leserinnen und Leser,


Mauern und Blumen – was für ein Gegen-satz! Ein schlichtes und doch starkes Bild, das die Titelseite unseres Pfarrbriefes zeigt. Ein Bild auch voller Hoffnung in
einer Zeit, in der politisch gemauert, eingezäunt und abgeschottet wird, was das Zeug hält.

Doch wir brauchen uns nichts vorzu-machen: Auch in unserer Kirche gab es
und gibt es Mauern und Zäune, die nur schwer zu durchbrechen sind.


Endlich nach 25 Jahren beschwerlichen Weges haben die deutschen Bischöfe in einem Schreiben Stellung bezogen zu der Frage, ob wiederverheiratet Geschiedene zu den Sakramenten zugelassen werden sollen.

Dem voraus gingen zwei Familiensynoden in Rom und das abschließende Schreiben von
Papst Franziskus „Amoris Laetitia“ (Die Freude der Liebe). Die deutschen Bischöfe haben eine kleine Tür aufgemacht – Gott sei Dank. Aber die Schritte sind zaghaft und bleiben mehr am Recht als an der Barmherzigkeit hängen.
Zusammengefasst: Nach einer „Einzelfallprüfung“ liegt es in der Entscheidungsgewalt
des jeweiligen Priesters, ob er das Sakrament spendet oder nicht.

Ja immerhin: Ein kleines Stück Mauer ist abgetragen; aber sie steht immer noch da, die Mauer der Angst vor neuen Wegen und offenen Türen, die Angst vor einer zu weiten und großen Barmherzigkeit. Ich frage mich: Warum haben wir solche Angst?


Jesus spricht im Evangelium eine andere Sprache; die Sprache eines guten Arztes, der heilen will: „Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer!“ (Mt 9,12; Mk 2,17; Lk 5,31).
Papst Franziskus drückt es in seinem Apostolischen Schreiben „Misericordia et Misera“ zum Ende des Jahres der Barmherzigkeit so aus: „Die Barmherzigkeit kennt kein Maß; immer überbordet sie und ist fruchtbar.“
Mauern und Blumen – ein starkes, hoffnungsvolles Bild für neues Leben inmitten von Mauern und Stacheldrähten, hinter denen schon das neue Leben blüht – die grüne Wiese im Hintergrund lässt es erahnen. Dieses neue Leben wünsche ich uns allen – jetzt schon und einmal nach diesem irdischen Leben.
In diesem Sinn gesegnete und ermutigende Ostertage.


Ihr Pfarrer Reinhold Lappat


2017 ... das neue Jahr bricht an: 

 

Freude – 
über den neuen Anfang

mit unzähligen Chancen und Möglichkeiten

  

Ungewissheit – 
was es wohl alles bringen mag

welche Veränderungen kommen

  

Vorfreude – 
manche Ereignisse werfen ihre Schatten voraus

geteilte Freude vergrößert sich

  

Gewissheit – 
ich gehe nicht allein

bei jedem meiner Schritte bin ich von Gott begleitet

 

Gottes Segen und Begleitung für das neue Jahr und jeden Ihrer Schritte!

 

Text: Kathrin Karg, Mädchengemeinschaft Neuer Weg

Bildquelle: Pixabay


Liebe Mitchristen,

liebe Leserinnen und Leser,

 

Er ist einer der sympatischsten Heiligen der Kirche: Nikolaus

von Myra. Die historischen Nachrichten über ihn sind eher

dürftig, werden aber durch einen Kranz froher Legenden so

richtig lebendig. Er lebte im 4. Jahrhundert und war Bischof

in Myra in der heutigen Türkei. Als junger Mann wurde er zum Bischofsamt gedrängt, weil sein Ruf als Wohltäter und Helfer weit verbreitet war. Er soll sich sogar verkleidet haben, um unerkannt helfen zu können; auch von daher rührt der Brauch, sich am 5./6. Dezember zu verkleiden und als Bischof Niko- laus Geschenke zu bringen.

Nirgends steht geschrieben, dass dieser heilige Mann jemandem die „Leviten gelesen“, die Guten belohnt und die Bösen bestraft hätte. Leider haben viele aus dem Heiligen eine komische Witzfigur, einen „Kinderschreck“ oder einen grinsenden Weihnachtsmann gemacht, der das Weihnachtsgeschäft ankurbelt. Das alles hat mit dem Nikolaus von Myra und seinem Leben nichts zu tun.

Zwei Merkmale zeichnen diesen sympathischen Heiligen aus: Zum einen seine große Gebefreudigkeit. Es wird erzählt, dass er denen, die nichts hatten, denen das Schicksal übel mitgespielt hatte, die - verschuldet oder unverschuldet - in Not geraten waren, einfach und unbürokratisch half. Das 2. Merkmal: Er war ein „gottesfürchtiger Mann“, d. h. die Ehrfurcht vor Gott bestimmte sein Handeln für die Kleinen, Armen, Hungernden und Ausgegrenzten. In alledem machte er deutlich, was es heißt, wenn wir beten: „Dein Reich komme!“ Und das ohne Rücksicht auf Amt und Bischofswürde, aber mit Leidenschaft und Courage.

Ich kann ihn mir gut vorstellen, den Nikolaus von Myra: vielleicht so wie auf der Titelseite unseres Pfarrbriefes - a bissl cool und flott unterwegs auf den Straßen zu den Menschen, um Hilfe und Freude zu bringen - ohne großes Aufhebens und ohne vorherige Terminvereinbarung. Übrigens: Es gibt sie auch unter uns – Menschen, die die Spur des Nikolaus von Myra aufnehmen und einfach da sind, helfen und Freude bringen, ohne groß zu fragen: Was springt dabei heraus für mich? Vielleicht gehören Sie und ich ja auch dazu – wär’ echt stark.

In diesem Sinn Ihnen allen noch gute Adventstage, eine zufriedene Weihnacht und im neuen Jahr 2017 die Gebefreudigkeit und das Gottvertrauen des Hl. Nikolaus von Myra. 

 

 

Ihr Pfarrer Reinhold Lappat

Bildquelle: Thomas Warnack


Für das Fest der Weihnacht wünsche ich uns, 

 

dass wir es mit wachem Herzen erwarten

und von ganzem Herzen feiern können.

Für das Fest der Gabentische wünsche ich uns, dass wir uns selbst und einander als wertvolles Geschenk annehmen können.

Für das Fest der Lichter wünsche ich uns, dass wir uns gemeinsam ermutigen, unser

je eigenes Licht leuchten zu lassen.

Für das Fest der Kinder wünsche ich uns, dass wir das Kind in uns schätzen und schützen.

Für das Fest der Liebe wünsche ich uns, dass wir uns als Geschwister Jesu sehen und verstehen können.

 

Text: Paul Weismantel
aus: Harren und Hoffen. Abendlicher Adventskalender 2005 mit Texten von Paul Weismantel, CS-Media Verlag Kürnach.


im kleinen das GROSSE sehen

 

im tautropfen das weite MEER

im sandkorn die endlose WÜSTE

in einer handvoll erde die ganze WELT

im sonnenstrahl das unendliche UNIVERSUM

 

 

 

im samenkorn die reiche ÄHRE

im geschöpf den SCHÖPFER

im atemzug den LEBENSODEM

in einer umarmung, einem kuss GOTTES GRENZENLOSE LIEBE

im vergänglichen menschen den unvergänglichen GOTT

im kleinen das GROSSE sehen

 

Text: Rainer Remmele, Geistlicher Direktor der Regens Wagner Stiftungen


Liebe Mitchristen,

liebe Leserinnen und Leser,

 

eine alte jüdische Weisheitsgeschichte erzählt Folgendes: Der Rabbi sah einen auf der Straße eilen, ohne rechts und links zu schauen. „Warum rennst du so?“, fragte er ihn. „Ich gehe meiner Arbeit nach“, antwortete der. „Und woher weißt du“, fragte der Rabbi weiter, „dass deine Arbeit vor dir her läuft, sodass du ihr nachjagen musst? Vielleicht ist sie dir im Rücken, und du brauchst nur inne zu halten, um ihr zu begegnen.“

Ist es mit Gott und unserem Glauben nicht auch manchmal so? Wir jagen und eilen und mühen uns ab, um etwas zu erreichen, das scheinbar vor uns liegt, – und dabei ist es schon längst da. Wir meinen immer, etwas leisten zu müssen, und es ist uns schon längst geschenkt.

Um uns das bewusst zu machen, braucht es das Innehalten, die Unterbrechung in all meinem Jagen, die Auszeit zwischen meinen Terminen. Dann kann ich nach vorne, zurück und um mich herum schauen und stelle auf einmal fest: Im Grunde ist alles schon da – mein Leben und die Erde, die mich trägt. Ja, es gibt wirklich genug zu tun, aber das ist noch nicht alles. Das Wichtigste ist schon getan. Wenn Gott vor mir, hinter mir und um mich herum ist, dann kann ich Manches auch getrost mal lassen, gelassen bleiben und mich einfach zwischendrin freuen, dass ich atmen und leben darf.

Vielleicht so wie der Mann auf der Titelseite des aktuellen Pfarrbriefes, der bunte Herbstblätter in den Himmel wirft und vielleicht betet: „Ich werfe meine Freude wie Vögel in den Himmel und danke dir, Herr, für diesen Tag.“ Oder wie die ältere Frau in herbstlicher Allee auf der Rückseite, die trotz ihres beschwerlichen Weges weiß: „Der Herr ist mein Licht und mein Heil. Vor wem sollte ich mich fürchten?“ (aus Psalm 27). Der Herbst lädt mich ein zu solchem Nachdenken und Beten.

Ich wünsche uns allen einen besinnlichen Herbst und zwischendurch ein paar heilsame Unterbrechungen zum Innehalten.

 

Ihr Pfarrer Reinhold Lappat

Bildquelle: Christine Limmer - Pfarrbriefservice.de


Weitblick:

 

Wer bin ich?

Wohin gehe ich?

Wer geht mit mir?

Wage zu fragen, wage zu gehen, 

wage und sieh weiter!

„Sorge nicht, wohin dich der einzelne 

Schritt führt; nur wer weit blickt, 

findet sich zurecht.“

 

(Dag Hammarskjöld, erster Generalsekretär der UN; gest. 1961)

 

Bild: Pixabay

Text: Franz Snehotta, Männerseelsorge


Fenster öffnen - Christus einlassen:

 

Offene Fenster 

Durchatmen und  Sauerstoff

 

Offene Fenster

Mief raus und frischer Wind rein 

 

Offene Fenster 

Ausblicke und Horizonterweiterung, 

Offene Fenster 

Sich berühren lassen und  am Leben teilnehmen, 

 

Offene Fenster 

Hereinschauen lassen in unser Leben und Glauben 

 

Offene Fenster 

Kontakt, Gespräche, Begegnung 

 

Offene Fenster

Einladung  und Gastfreundschaft, 

 

Offene Fenster 

Transparenz, Freiheit,  Hoffnung, Zukunft.

 

Offene Fenster

Gott in unser  Leben einlassen, damit es bunter, lebens- und liebevoller wird.

 

Bild: Pixabay

Text: Dr. Ursula Schell – Diözesanreferentin der Frauenseelsorge


An der Hand genommen:

 

Wer bin Ich?

Mann oder Frau?

Erwachsen oder auch noch Kind?

Tastend oder fest im Leben?

 

Gott 

macht keine Unterschiede!

ist für die Menschen da.

nimmt auch mich an der Hand.

schenkt mir Sicherheit.

 

Voll Vertrauen kann ich so meine Hand in Gottes Hand legen.

Mich führen lassen.

Und manchmal weiter gehen, als ich mir selbst zutrauen würde.

 

Bild: Pixabay

Text: Sabine Oechsle, Frauenseelsorge


Der Weg zum Herzen eines Menschen:

 

Verschiedene Wege gehst du in deinem 

Leben, und sie alle bedeuten dir viel.

Es sind Wege deiner Ausbildung, Wege deiner Karriere, Wege deines persönlichen Glücks.

Doch unter ihnen gibt es einen besonderen, 

der mit der größten Verantwortung verbunden ist. 

Es ist der Weg zum Herzen eines 

Menschen.

Du möchtest nicht nur geliebt werden. 

Du möchtest auch lieben.

 

Du willst anderen in ihren Wünschen entgegenkommen, sie beglücken und beschenken.

Wenn du das Herz eines Menschen erreichen willst, musst du den Weg des Mitfühlens und 

des Mitleidens gehen.

Investiere dafür deine ganze Sensibilität, lies zwischen den Zeilen, welche Sprache das Herz 

des anderen wirklich spricht, und schärfe deine Feinfühligkeit auch für den  Preis, dass sie verletzt oder ausgenutzt werden könnte.

Es gibt keinen besseren Weg zum Herzen eines Menschen als diesen.

Dieser Weg ist einer der schönsten in deinem Leben, aber das weißt du meistens erst dann, 

wenn du ihn zu Ende gegangen bist.

Lass diese Sehnsucht in dir nie verlöschen.

 

Text: Andreas Pohl, Gib deiner Sehnsucht einen Namen, Lahr: Verlag Ernst Kaufmann, 1996

Bild: Heidi Esch: Die Werke der Barmherzigkeit, 105 cm x 85 cm, Monotypie, 2015

Erstellt von Daniel Esch


Rand-Erscheinung:

 

Nur ganz am Rand wahrgenommen

Am Rand unserer Städte untergebracht

Wochen, Monate, Jahre am Rand des Zumutbaren

 

Dennoch froh, den Rand eines sicheren Landes erreicht

 

 

Von Papst Franziskus ins Zentrum gerückt:

„Geht zu denen an den Rändern!“

Von Jesus ins Zentrum des Glaubens gestellt: 

„Ich war fremd und obdachlos, und Ihr habt mich aufgenommen.“

 

Flüchtling – Rand-Erscheinung Gottes – heute

 

Text: Maria-Anna Immerz, Theologische Referentin im Generalvikariat 

Bildquelle: Pixabay


Hymnus:

 

Damit aus Fremden Freunde werden, kommst du als Mensch in unsre Zeit:

Du gehst den Weg durch Leid und Armut, damit die Botschaft uns erreicht.

 

Damit aus Fremden Freunde werden,

gehst du als Bruder durch das Land, begegnest uns in allen Rassen

und machst die Menschlichkeit bekannt.

 

Damit aus Fremden Freunde werden, lebst du die Liebe bis zum Tod.

Du zeigst den neuen Weg des Friedens; das sei uns Auftrag und Gebot.

 

Damit aus Fremden Freunde werden, schenkst du uns Lebensglück und Brot;

du willst damit den Menschen helfen, retten aus aller Hungersnot.

 

Damit aus Fremden Freunde werden, vertraust du uns die Schöpfung an;

du formst den Menschen dir zum Bilde, mit dir er sie bewahren kann.

 

Damit aus Fremden Freunde werden, gibst du uns deinen Heilgen Geist,

der, trotz der vielen Völker Grenzen, den Weg zur Einigkeit uns weist.

Text: Rolf Schweizer

Bildquelle: Pixabay


Ökumene:

 

Während für manche die Ökumene schon verblasst oder gar grau geworden ist, zeigt uns Papst Franziskus, wie bunt und vielfältig sie sein kann.

 

Sich Öffnen und in Beziehung treten sind die Wege zu einem Miteinander. 

Nur im Dialog kann Neues aufgehen.

Es lohnt sich!

 

„Herr, schenke uns offene Sinne, Verstand und den Mut, auf die Gläubigen in den verschiedenen Konfessionen zuzugehen!“

Text: Anton Stegmair, Bildungsreferent in der Abteilung Mission Entwicklung Frieden

Bildquelle: Pixabay


Auf das Wesentliche reduziert!


Weihnachten auf das Wesentliche reduzieren?

Was bleibt übrig von „Stille Nacht“, Christkindlmarkt und Glühwein?

Das Kind im Stall, umgeben von Hirten und Schafen. Arm ist es geboren, das Gotteskind als Menschenkind. Einer von uns ist er geworden, unser Gott, der All-Mächtige!

Wenn das kein Grund zur Freude ist!

Und die darf sich dann auch ausdrücken:

Im Fest, in der Fröhlichkeit mit Brauchtum und viel Licht in der Dunkelheit.

Text: Anton Stegmair, Bildungsreferent im Referat Weltkirche

Bildquelle: Pixabay


Engel

Sein Engel 

gibt Weisung, Mut, Vertrauen

tröstet, zeigt Wege auf

warnt, mahnt zur Vorsicht,

muntert auf, belebt

auf die Stimme des Engels hören

tief in Dir selbst - ganz leise

im Wort des Freundes, Partners,
Nächsten - ganz nah

im Wort der Schrift -
ganz geheimnisvoll und wahr

und

durchlässig bleiben

Licht weiter geben, Wärme, Hoffnung

Licht sein, das vom größeren Licht kündet

Licht sein im Dunkel für andere

Engel sein

Text: Ruth Helfrich, Gemeinschaft Christlichen Lebens (GCL)

Bildquelle: Rosi Seidel


Menschen auf dem Weg durch die Nacht,

habt Vertrauen, der Tag bricht an!


Christus hat der Welt das Licht gebracht.

Hebt die Augen und schaut ihn an.


Gotteslob 810


Bildquelle: Pixabay


Allerseelen:

 

vergessen

verblassende Erinnerung

in seine Hand

eingeschrieben für alle Zeit

Daheim!

 

Text: Karola Pretzl-Weigant, Gemeindereferentin, Abteilung Spirituelle Dienste

Bildquelle: Rosi Seidel


Eine Kerze anzünden:

 

Opferlicht

Candle 

Cierge 

Candela

 

Irgendwo im Urlaub

in einer Kirche

heimlich 

aus Freude am Licht 

in persönlichem Anliegen

für jemanden daheim

 

Verbindungen zu anderen  

Verbindungen nach oben

Zeichen-Sprache des Herzens

Gott versteht alle

 

 

Text: Maria-Anna Immerz, Theologische Referentin im Generalvikariat

Bildquelle: Lothar Rid


Muss alles gestemmt werden?

 

Nicht alles, was ich meine stemmen zu müssen, bricht ohne mich zusammen!


Den eigenen Platz einnehmen, seine Kraft einsetzen und sich entlasten lassen, im Glauben, dass es Gott ist, der das Leben trägt.

 

Text: Angelika Maucher, Fachbereich Personalgewinnung und Ausbildung

Bildquelle: Pixabay


Nacht des Feuers:

 

Gott, entzünde in uns behutsam ein Licht, 

das nie erlischt.

Schütze es, wenn es flackert und bewahre es vor dem Erlöschen.

Segne es, damit es größer wird und stärke es zu einer lebendigen Kraft.

Lass es in uns leuchten, uns wärmen und erhellen.

 

Text: Gerhard Stoiber, Männerseelsorge 

Bildquelle: Pixabay


Zurückschauen auf eine lange Zeit.

Erinnerungen wach werden lassen. 

In Gedanken schwelgen.

 

Wie lange ist es her?

Wann war es genau? 

 

Ein vergessener Zeitpunkt – 

aber die Erinnerung soll bleiben.

 

 

Ein Datum – vergessen?

Der Ort – lebendig!

 

Er bleibt lebendig, die verwitterten Steine erzählen von der vergangenen Zeit.

Geweiht, gesegnet für die Ewigkeit.

 

Text: Christian Öxler, Bischöfliches Seelsorgeamt, Leiter Seelsorge in den Generationen

Bildquelle: Pixabay


Tradition:

 

Tradition ist nicht das Aufbewahren der Asche, sondern die Weitergabe der Streichhölzer.

Text: Thomas Morus

Bildquelle: Pixabay


Farbenfroh:

Aufhören - schwarz-weiß zu malen.


Hinsehen - und staunend erkennen

wie farbenfroh und facettenreich 
das Leben ist.

 

Gottes Geschöpf ist der Mensch mit seinen Ideen.

Was für ein Künstler muss erst der Schöpfer sein.

Text: Angelika Maucher, Fachbereich Personalgewinnung und Ausbildung

Bildquelle: Pixabay


Checkliste für den Urlaub: 

Ich darf ins Blaue fahren.

Ich darf es ausrollen lassen.

Ich darf einige Gänge herunter schalten.

Ich darf eine lange Pause einlegen.

 

Bei allem gilt Gottes Zusage: "Ich bin da!"


Bildquellen: wenn nicht anderweitig angegeben - Lothar Rid